Die Bildung von AGEs ist ein Teil des normalen Stoffwechsels. Wenn jedoch zu hohe AGE-Werte in den Geweben und im Blutkreislauf erreicht werden, können sie pathogen werden(5). Die pathologischen Auswirkungen von AGEs hängen mit ihrer Fähigkeit zusammen, oxidativen Stress und Entzündungen zu fördern, indem sie an Rezeptoren auf der Zelloberfläche binden oder sich mit Körperproteinen vernetzen und deren Struktur und Funktion verändern.(6,7)
Zusätzlich zu den AGEs, die sich im Körper bilden, kommen AGEs auch in Lebensmitteln vor. AGEs sind in ungekochten tierischen Lebensmitteln von Natur aus stärker vertreten als in kohlenhydratreichen Lebensmitteln wie Gemüse, Obst, Hülsenfrüchten und Vollkornprodukten(9), und beim Kochen, insbesondere bei großer Hitze, bilden sich in diesen tierischen Lebensmitteln neue AGEs und deren Gehalt steigt.
Diätetische AGEs (dAGEs) entstehen auch durch eine Reaktion zwischen reduzierenden Zuckern und freien Aminogruppen von Proteinen, Lipiden oder Nukleinsäuren, wenn Lebensmittel gekocht werden. Diese Reaktion ist auch als Maillard-Reaktion(oder Bräunung) bekannt.(8)
Da man bisher davon ausging, dass ernährungsbedingte AGEs (dAGEs) nur schlecht absorbiert werden, wurde ihre potenzielle Rolle für die Gesundheit und Krankheit von Mensch und Tier weitgehend ignoriert. Jüngste Studien haben jedoch gezeigt, dass dAGEs einen tiefgreifenden Einfluss auf die Gesundheit von Ihnen und Ihrem Hund haben können – sie fördern schädliche Entzündungen, oxidativen Stress und damit verbundene chronische Krankheiten.(10)
Die meisten Hundefutter werden unter Einsatz von Hocherhitzungsmethoden hergestellt – Hitzeextrusion im Falle von Trockenfutter oder Retorte bei Nassfutter -, um Krankheitserreger abzutöten und die Haltbarkeit zu verlängern. Dies macht sie anfälliger für die Bildung dieser schädlichen AGEs. Die Verarbeitung in der Retorte (Nassfutter) führte zu einem höheren Gehalt an AGEs als bei Trockenfutter(11).
Die Maillard-Reaktion tritt bei Temperaturen über 90 ºC auf und beschleunigt sich mit steigender Verarbeitungstemperatur.
Die Temperaturen, die für hitzeextrudiertes (trockenes) Hundefutter verwendet werden, liegen im Allgemeinen zwischen 120 und 150ºC und zwischen 120 und 130ºC für retortenverarbeitetes (nasses) Futter.
Um die Entstehung von AGEs zu minimieren, kochen wir das Bonza Futter für Ihren Hund schonend bei einer Temperatur von 70ºC oder weniger. Da Bonza außerdem zu 100 % auf pflanzlicher Basis hergestellt wird, wird der Gehalt an AGEs in der Nahrung Ihres Hundes auf ein Minimum reduziert, wodurch die potenziell schädlichen Auswirkungen dieser Glykotoxine auf die Gesundheit Ihres Hundes verringert werden.